STUDENTENLEBEN: FERNBEZIEHUNGEN AUF ZEIT

Heute geht es um ein Thema, das die meisten Studenten kennen oder jemanden in ihrem Umfeld betrifft: plötzlich steckt man aufgrund des Studiums in einer Fernbeziehung, oft über mehrere hundert Kilometer.

Am Anfang des Studiums ist noch alles aufregend: eine neue Stadt, man lernt neue Leute kennen und den Unicampus. Da kann man schon mal schnell die Lieben daheim aus dem Auge verlieren.
Doch immer mehr Studenten lassen ihren Freund oder ihre Freundin daheim zurück, bevor sie ihr neues Leben starten. Laut stadtstudenten.de leben etwa 25% der Studenten in einer Fernbeziehung. Das deckt sich auch ca. mit der Zahl in meinem Freundeskreis.

Ich persönlich hätte nie gedacht, dass ich mich auf dieses Abenteuer mal einlassen werde. Aber nach gut einem Jahr, in dem ich meinen Freund, wenn’s gut läuft, nur noch jedes Wochenende statt jeden Tag sehe, kann ich stolz sagen: man kann alles schaffen, wenn man es nur wirklich will!
Mein Traum war es eigentlich schon immer Architektur zu studieren. Trotzdem war es nicht geplant, dass es mich hierfür ins Ausland, etwa 250km von zu Hause weg, verschlägt. 250km sind noch eine kleine Distanz für eine Fernbeziehung, ich kenne auch Paare, die über die Sommerferien 800km trennen.
Klar weiß man am Anfang nicht, wie man die Entfernung wegmachen kann, aber ich teile meine Tipps gerne mit euch:

  • regelmäßiger Kontakt ist das A und O! Egal ob ihr jeden Tag nur ein paar Whatsapp-Nachrichten austauscht oder stundenlang telefoniert: lasst den Partner an eurem neuen, spannenden Leben teilhaben und erzählt euch gegenseitig von eurem Tag.
  • Vertrauen und Ehrlichkeit hat noch nie geschadet. Wer immer ehrlich zu seinem Partner ist, baut auch schneller Vertrauen auf – und Vertrauen ist bei einer Fernbeziehung fast noch wichtiger als in einer „normalen“. Schließlich kann man den Partner nicht heimlich ausspionieren oder Ähnliches – was nicht heißen soll, dass ich solches Verhalten gut heiße.
  • erzählt euch von euren Ängsten. Fällt eigentlich in den Punkt darüber, aber war mir einen extra Absatz wert. Wenn ihr eure Bedenken mit dem Partner teilt, schafft das Nähe. Zwar nur geistig wenn ihr über Lösungen nachdenkt, aber lieber so als gar nicht, oder?
  • vereinbart feste Zeiten. Das kann das Telefongespräch Mittwochabend oder der regelmäßige Besuch am Wochenende sein. Das bringt Struktur und Sicherheit in die Beziehung.
  • Fernbeziehungen schaffen Freiraum. Ist das gut? Meiner Meinung nach Ja! Unter der Woche kann sich jeder um seinen eigenen Kram kümmern und am Wochenende kann man dann zusammen die frei Zeit genießen. Aber bitte macht euch keinen Druck, ein Wochenende ist auch mit Streit perfekt oder wenn man nicht alles mit Action verplant hat.
  • habt das Ende im Blick. Studenten führen Fernbeziehungen meist nur auf Zeit, nach dem Abschluss am besten ein festes Ziel im Blick haben. Bei uns ist das zum Beispiel das Zusammenziehen.
  • und das Wichtigste: lasst euch nicht verunsichern! Kein Mensch auf der Welt kann sagen, ob das mit euch auch auf Distanz klappt, auch nicht eure besten Freunde. Das wisst nur ihr selbst – also traut euch und versucht es! Man sollte sich nicht an seinen Träumen hindern lassen. 🙂

Wie „überlebt“ ihr eure Fernbeziehnung? Was sind eure Tipps?

bis bald, Lucy ❤

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